Samstag, 31. Januar 2015

Mit Yelp auf der Ölspur

Die Erinnerungen an das gemeinsame Stollenbacken mit anderen Yeplern ist noch warm und schon kommt das nächste Event (Link zur offiziellen Seite) dazu. Dieses Mal ging es in die Ölmühle an der Havel in der Bergmannstraße in Berlin. So verwirrend wie der Name ist, so einzigartig ist die Auswahl an Ölen, Gewürzen und anderen Dingen die das Leben in der Küche schöner machen.
Öl, was sollte daran spannend sein? Das meist gelbe Zeug schmiert, gibt Flecken auf der Kleidung und man kann es im Supermarkt als Sonneblumen- Oliven-, Lein- und Rapsöl kaufen. Warum also einen kompletten Abend damit zubringen? Seitdem wir montags die Ernährungsdocs gucken, weiß ich, dass Öl etliches mehr ist als eine Alternative beim Anbraten. Folglich ging ich mit großen Erwartungen in den Abend. Anne ist eine großartige Organisatorin und Frank und Sabine sind super Gastgeber. Also waren die Grundsteine für einen interessanten Abend gelegt.
Der Laden besticht durch seine stilvolle Einrichtung, designprämierte Öldosen, viele Ölflaschen, eine gute Auswahl an Gewürzen und mein Herz für schöne Küchenutensilien schlug auch gleich höher.
Aber nun zum Hauptakteur des Abends: Die Ölsaaten und das Öl welches daraus gewonnen wird. Zum einen kam es frisch aus Hanfsamen gepresst direkt aus der Ölmühle, zum anderen fand es sich in Fläschchen und Döschen im Regal. Weiterhin wird es entweder direkt wie z.B. in den Pestos oder indirekt in den Leckereien wie z.B. Brownies verarbeitet.
 
Letzteres geschieht indem die Reste des Auspressens hier recycled werden. Interessant ist, dass alle Zutaten regional beschafft werden und das Endprodukt durch super Geschmack und Rohkostqualität besticht. Frank ließ uns kosten und wir konnten uns so für einen kurzen Moment in die Vielfalt der Ölwelt verlieren. Zudem konnten wir alle Öle probieren und Frank hatte zu jedem noch eine Geschichte. Nicht zu verachten waren die wirklich unglaublichen Pestos. Hier gab es welche mit Paprika, mit Pilzen und mit tasmanischem Pfeffer. 
Regionalität und Qualität haben natürlich auch ihren Preis und so kostet eine 250 ml Flasche der Öle um die 9 Euro. Das ist nicht günstig, aber nachdem Frank uns den Prozess des Raffinierens erklärt hat und es in der Tat einen geschmacklichen Unterschied zwischen Supermarkt-Öl und diesem Handwerksprodukt gibt, betrache ich den Preisunterschied als eine Investition in meine Gesundheit. :) Außerdem kenne ich keinen Supermarkt in dem man z.B. Mohn-Zimtblütenöl bekommt. Dieses ist nämlich su lecker, dass es in Zukunft Eis, Joghurt oder Smoothies verfeinern wird.
Für mich war der Abend nicht nur kulinarisch gesehen eine Bereicherung sondern kann ich in Zukunft wieder mit sehr viel Öl-Insider-Wissen punkten. So habe ich gelernt, dass Öl am Besten im Kühlschrank gelagert wird. Außer Olivenöl, dieses flockt dann aus. Auch Leinöl kommt nicht in den Kühlschrank sondern im Gefrierfach. So hält es sich länger und wird nicht bitter.
Danke nochmals für den wunderbaren Abend und der Ölmanufaktur weiterhin wünsche ich ihnen geniale Ideen für die Nutzung und Veredlung der uns natürlich zur Verfügung gestellten Ressourcen.
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Sonntag, 11. Januar 2015

Erlebe Deine Stadt 2015

Es geht ein wahrlich stürmisches Wochenende zu ende. Zum einen sorgte der Orkan für ordentlich frische Luft und zum anderen fand zum mittlerweile fünften Mal Erlebe Deine Stadt statt. Das ist ein Angebot ausgewählter Berliner Hotels als Dankeschön für die Gastfreundlichkeit der Berliner. Unterm Weihnachtsbaum fand ich eine Übernachtung im 4 Sterne Boutique Hotel i31.
So machten wir uns Samstag am frühen Nachmittag auf zu unserem Highlight. Das Hotel liegt in der Invalidenstraße, unweit des Naturkundemuseums. Es ist sehr stilvoll eingerichtet und das Personal ist sehr freundlich. Hier unser Zimmer aus der Kategorie pure. Leider fehlte die versprochene Badewanne.
 
 
Nachdem wir unser Zimmer inspiziert hatten, erkundeten wir die Gegend. Sie ist recht unattraktiv und wird touristischer je näher man zum Hackeschen Markt kommt. Das Wetter war sehr unangenehm und daher kürzten wir ab und gingen gleich zum Essen. Zum Arrangement gehörte ein Abendessen im vietnamesischen Restaurant gleich neben dem Hotel. Das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte sehr gut. Danach tranken wir in der sehr schicken Hotellobby unseren Sekt. Die vielen Bücher sorgten für die nötige Unterhaltung bis wir uns dann entschlossen noch die Sauna zu nutzen. Bademäntel und Hausschuhe gab es an der Rezeption. Die Sauna war überschaubar, heiß und zum Glück leer. Handtücher, Duschgel und Lotion standen parat, jedoch fehlten mir Getränke wie Wasser oder Tee. Nach 2 Saunagängen waren wir erschöpft und ausgetrocknet.
Am Sonntag weckte uns leider die engagierte Reinigungskraft, die bereits um halb 10 das Zimmer reinigen wollte. Das Frühstück entpuppte sich leider als französisches Frühstück, welches aus Croissants, Marmelade, Honig, Butter, Saft und Kaffee bestand. Es war ok. Nur mein Bedarf an diesem französischen Blätterteig-Gebäck ist für die nächsten Jahre gestillt.
Nach diesem süßen Start in den Sonntag ging es direkt zum nächsten Highlight: Zum sechsten Mal fand der Fritz Winterflohmarkt im Astra statt. Ich mag dieses Event weil ich jedes Mal mindestens mit einem komplett neuen Outfit nach Hause gehe. Wie auch dieses Jahr: Jacke, Pullover und Hosen zusammen für weniger als 25 Euro. Zudem wurden die Sonntagsfritzen live aus dem Astra gesendet. Nun haben wir endlich Gesichter zu den Stimmen aus dem Radio.
So war das Wochenende vorbei und es hat uns so gut gefallen, dass wir auch nächstes Jahr wieder unsere Stadt entdecken gehen werden.

Montag, 5. Januar 2015

Vollkornbrot mit Joghurt

Neue Woche, neues Brot hieß es auch für die erste richtige Arbeitswoche. Joghurt war wegen des erreichten MHD eine gesetzte Zutat. Ich stieß hier auf folgendes Rezept:
750 g  Mehl ( ich hatte eine Mischung aus Roggen-, Weizenvollkorn- und Dinkelvollkornmehl)
1/2 Würfel  Hefe
150 g  Joghurt
1 EL  Salz
1 Tasse  Haferflocken (entsprach bei mir 150 ml)
1/2 Tasse  Körner (z.B. Leinsamen, Sonnenblumenkerne)
600 ml warmes Wasser

Das mit dem Vorteig hab ich nicht so recht kapiert, daher hab ich die Hefe mit dem Wasser und dem Mehl verknetet und dann 15 Minuten gehen lassen. Der Effekt war verschwindend gering und daher kamen die übrigen Zutaten dann direkt dazu. Der Teig war klebrig. Hier hilft ein wenig zusätzliches Mehl. Dann kommt der Teig in die Backform und hat nun 60 Minuten Zeit, sich zu vergrößern. Danach wird das Ganze bei 195 °C in den vorgeheizten Backofen geschoben. Meine Form war offenbar zu klein und der Teig hatte zu wenig Körperspannung so dass er über den Rand tropfte. Der verbleibende Brotlaib ist immer noch groß genug, locker und dennoch saftig.
Fazit: Das gibt es bald wieder weil es wirklich lecker ist. Allerdings wird es beim nächsten Mal etwas kleiner.
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Donnerstag, 1. Januar 2015

Kulinarische Höhepunkte werfen ihre Schatten für 2015 voraus

Das Jahr ist erst wenige Stunden alt und daher wünsche ich allen meinen geschätzten Lesern ein wunderbares 2015! Lasst uns die Welt wieder ein Stüc besser und vor allem bunter machen.

Der erste Tag des neuen Jahres zauberte zugleich Stirnrunzeln und leuchtende Augen. Aber besser ich fange von vorn an: In der Zeit zwischen den Jahren verschiebt sich unser ganzer Tagesablauf in die Nacht hinein. Da auf den üblichen Sendern dann irgendwann nur noch Mist kam und wir uns vor Brüsten und Anrufaufrufe nicht retten konnten, schalten wir entweder zu AstroTV oder wie in diesem Fall zu QVC. Die, die diesen 24 Stunden-Einkaufssender nicht kennen sei gesagt, dass es dort wirklich viel Zeug gibt, der oft unnötig ist. An diesem Abend war allerdings Küchen-Spezial. Das letzte Mal hatte ich kurze Zeit später eine KitchenAid Zuhause. Seitdem bin ich noch lieber in der Küche. :) Dieses Mal war ein Dampfkochtopf im Angebot. Meine Bestellung scheiterte nur an der nicht auffindbaren Kundennummer. Am nächsten Morgen fiel uns ein, dass wir ja sogar einen Schnellkochtopf (= Dampfkochtopf) haben. :) Heute kam der eine Einsatz (ungelocht) und der wurde gleich eingeweiht. Zur Feier des Tages haben wir in 5 Minuten Reis gekocht.
Dazu einfach 1 Tasse Wasser (250 ml) direkt in den Topf geben. Max. 2 Tassen Reis kommen in den ungelochten Einsatz und dazu entsprechend 2 Tassen Wasser und etwas Salz. Topf zu, Herd an, wenn das Ventil den Druck anzeigt 5 Minuten bei kleiner Hitze kochen, danach entweder abdampfen lassen oder manuell nachhelfen. Fertig. Der Reis ist nicht klebrig, luftig locker und völlig gar. Unglaublich. Die Reste waren auch am nächsten Tag noch fluffig und ergaben eine prima Gemüse-Reis-Pfanne. Da soll nochmal einer sagen solche Fernsehsender taugen nichts. Uns haben sie eine neue Kochmethode schmackhaft gemacht, die Zeit und Energie spart und dazu noch gesünderes Essen liefert.
Ich freue mich schon, euch demnächst die nächsten Highlights präsentieren zu können. Denn die Renaissance unseres Schnellkochtopfes veranlasste uns dazu die Tiefen der oben hängenden Küchenschränke zu erforschen. Und siehe da: ein Römertopf kam zum Vorschein. :) Youtube verspricht großartige Geschmackserlebnisse.
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Dienstag, 30. Dezember 2014

Herbst vom Wald in die Küche - Teil 3: Bucheckern

Der Herbst ist zwar gerade vorbei, und ehe auch noch das Jahr vorbei ist, hier noch schnell der abschließende Teil meiner kleinen Serie Herbst vom Wald in die Küche. In der Mein schönes Land September/Oktober 2014 gab es einen Artikel über Bucheckern. Die haben nicht nur dekorativen Nutzen. Da wurde ich doch direkt hellhörig, da ich diese schon damals mit meinem Opa im Wald gegessen habe.
 
Rohe Bucheckern enthalten viel Oxalsäure. Auch deshalb können nach dem Genuss größerer Mengen Beschwerden auftreten. Ihre leichte Giftigkeit rührt daher, dass die rohen Nüsse Alkaloide und Trimethylamin enthalten. Quelle Daher fand ich es umso spannender, dass es Rezepte mit ihnen gibt.
In Frauenstein gab es zahlreiche Buchen. Einige hatten viele Samen, andere gar nicht. Das verwunderte mich zunächst aber es gibt für alles in der Natur eine logische Erklärung. Erst ab einem Alter von 40 Jahren produziert eine Buche Bucheckern. Solltet ihr also euch auf die Suche begeben, dann achtet auch ältere Bestände sonst werdet ihr wenig Erfolg haben.
Das Sammeln erwies sich als recht schwierig. Die glatte Oberfläche zusammen mit der dreieckigen Form der Frucht macht es recht schwierig sie aufzusammeln. Wir haben es geschafft, mit viel Murren, ein kleines Tütchen zu füllen.
 
In der Zeitung waren 2 Wege erläutert um an das begehrte Innere zu gelangen. Entweder über offenem Feuer rösten, dann springen se auf oder mit kochendem Wasser übergießen, dann wird die Schale weich und lässt sich leicht entfernen. Den Gedanken, wie ich offenes Feuer in unserer Wohnung umsetze traute ich mir gar nicht zu vertiefen. Somit war das kochende Wasser die erste Wahl. Ich merkte keinen großen Unterschied außer dass das heiße Wasser an den Händen weh tat. Die Schale war einfach fürchterlich: fest und mit scharfen Kanten. Durch das Wasser quollen unsere Finger auf und die Haut litt arg unter dem Kampf mit der Schale. An den beanspruchten Stellen bildeten sich Blasen und fast hatte ich den Mut verloren. Aber an dieser stelle zeichnet sich ein mitleidender Partner aus und so motivierten wir uns gegenseitig von Buchecker zu Buchecker bis unsere Finger wund waren und der Topf leer war. Ähnliches erlebte ich bei der Produktion meines ersten Mandelmuses.
Danach röstet ihr die kleinen Nüsschen in der Pfanne an. Damit reduziert ihr die giftigen Inhaltsstoffe. Dann ist es euch überlassen was ihr damit macht: Brot oder Müsli oder Brotaufstrich. Da der Prozess so schmerzhaft war, habe ich bisher noch keines der kleinen Goldnuggets für irgendetwas verwendet. Aber ich berichte wenn ich mich überwunden habe.

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Das Ende der Gigantomaten und das Gartenjahr in der Retrospektive

Liebe Gartenfreunde, das Jahr ist nun so gut wie vorbei. Das ist traditionell die Zeit das Vergangene noch einmal Revue passieren zu lassen. Da ich aber kein Freund von langweiligen Rückblicken bin, nutze ich die Gelegenheit und bringe das Großprojekt des Jahres zu Ende: Die Gigantomaten.
Als ich Anfang April den Aufruf im rbb vernahm, die größte Tomate Brandenburgs zu züchten, war ich sofort angesprochen. Der Samen traf auch schnell bei mir ein und dann ging ich mit hochmotivierten Gärtnerinnenhänden und dem ganzen Fachwissen des Samenbeipackzettels ans Werk. 4 Monate dauerte mein erbitterter Kampf, mir die Brandenburgische Krone der Tomatenzüchter zu sichern. Das erwies sich allerdings als schwierig, da der Wettbewerb bereits am 15. August vorbei war, da waren meine grünen Kinder noch voll in der Entwicklungsperiode. Diese dauerte dann tatsächlich bis in den Oktober hinein. Als alle anderen Tomatengärtner wieder auf holländische Importware zurückgreifen mussten, konnte ich aus den Vollen schöpfen. Zugegeben, sie waren nun nicht direkt gigantisch aber sie waren schmackhaft und selbst gezüchtet.

Leider habe ich versäumt von den Gartentomaten Fotos zu machen. Aber die Stadttomaten zeigen eindrucksvoll wie eine Symbiose zwischen Tomate und Kaktus aussehen kann. Und so gab es mehrere Wochen kleine rote Perlen zum Frühstück. :)

 
Gut, ich habe zwar den Wettbewerb nicht gewonnen und meine Früchte waren weit entfernt von 25 cm Umfang, ABER ich hatte viel Spaß und weiß, dass ich auch nächstes Jahr wieder Tomaten züchten werde.

Was ist eigentlich aus den Kürbissen geworden? Um das Ergebnis einmal vorweg zu nehmen: Wir hatten eine schmackhafte Kürbissuppe und haben viel Saatgut fürs nächste Jahr. Hier 2 Bilder der kleinen Prachtstücke:
 
Wie bereits in vorherigen Berichten erwähnt, wucherten die Kürbisse überall in beängstigendem Maße. Ich glaube, dass selbst die Bienen Angst vor den Pflanzen hatten, denn viele Blüten blieben ohne Frucht. Als wir uns dann im Herbst ein Herz und eine Machete schnappten, entdeckten wir einige Fruchtköper. Eine Pflanze hatte die Palisade erklommen und setzte hoch oben einen Kürbis an, der schon eine stattliche Größe erreicht hatte. Wie sich herausstelle, war die Pflanze schlau und wusste warum sie dort oben ihre Frucht aufziehen möchte. Als ich sie von ihrem Rankgerüst entfernte, erschrak ich kurz und bettete das Baby liebevoll auf der Erde. Die Schnecken machten es in den nächsten Tagen grausam nieder so dass uns beim nächsten Gartenbesuch nur noch die Erinnerung an unseren größten Kürbis blieb.
Nach meinem ersten Hotti deckt auf habe ich viel über Schnecken gelesen. Auch, dass das Sprechen mit ihnen wahre Wunder bewirken und den Einsatz von Chemie erübrigen soll. Bei aller Liebe, Respekt zur Natur und meinem kleinen Öko-Ich, fällt es mir sehr schwer, nach diesem herben Verlust nicht die Fassung zu verlieren und den kompletten Garten mit Bierfallen oder Schneckenkornkreisen zu übersäen.
Es gab nun nur noch 4 Mini-Hokkaido, die dann zwar nicht weiter wuchsen aber, wie in den Bildern oben zu erkennen, schön reiften. Daraus haben wir dann eine schmackhafte Suppe bereitet und die neue Generation Kürbisse liegt bereits im Samentütchen. Ja, auch nächstes Jahr wird es wieder Kürbisse im Garten geben. Allerdings mit wenigen Änderungen:
  1. es gibt ein Rankgerüst
  2. es finden regelmäßige Beschnedungen der Pflanzen statt
  3. Qualität statt Quantität beim Heranziehen der Früchte
  4. Schneckenkorn wird die Pflanzen beschützen
Ihr seht, das Gartenjahr war mit diesen Highlights durchaus ereignisreich und ich bin schon voller Tatendrang für das nächste Jahr.  

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Samstag, 27. Dezember 2014

Geschenke mit Herz

Weihnachten ist nun so gut wie vorbei. Da ist es jetzt an der Zeit, dass ich die blüten meiner Kreativität präsentiere. Ich finde Geschenke schön, wenn sich der Schenkende dem Kaufwahn getrotzt hat und selbst aktiv wurde. Hach ja, das ist eine kleine Lobeshymne an mich selbst. :)

Es gab 3 Kissenbezüge mit genähten, gestickten und gehäkelten Elementen. Die Vorlagen dazu lieferte meine Lieblingsinspirationsquelle: Pinterest.
Eine böse Überraschung erlebte ich nach der Wäsche:
Dabei meine ich nicht die Knitterfalten. :/ Die doofe Wolle färbte das Kissen rosa und das wollte auch trotz namenhafter Oxi-white-Produkte einfach nicht mehr gehen. Es blieb nur die Rekonstruktion mit neuer Kissenhülle. Dazu sag ich nur: Es ist am 24.12. bei IKEA leerer als gedacht. :)

Weiterhin habe ich Männer-Müffchen gestrickt. Diese Anleitung von Ana Kraft inspirierte mich. Sie ist besonders einfach, da kein Nadelspiel gebraucht wird.

Und passend zur Erkältungszeit habe ich auch Tatüs genäht (unten). Das sind kleine Täschchen für Papiertaschentücher. Hier die Anleitung von Grinsestern. Damit vermeidet man diese hässlichen Plastikverpackungen, deren Klebeverschluss irgendwann versagt und die Tücher schon vor der ersten Benutzung schmutzig aussehen. Näht man die Tasche etwas größer bewahrt sie Notizzettel und Stift sicher auf (oben).
Mir selbst habe ich in einem Töpferkurs bei TonArt Lankwitz zwei tolle Dinge aus Ton getöpfert. Zum einen habe ich ein Besteckabtropfständer mit Auslauf hergestellt. Auch hier kam die Inspiration von Pinterest. Ok, ich hätte den optimalen Neigungswinkel zum perfekten Auslaufen berechnen müssen. Hab ich nicht und so steht das Wasser im Gefäß. Die Fotos zeigen die Entwicklung vom Schrühbrand bis zum fertig glasierten Gefäß.

Zum anderen kam ein Schutzschirm für Meisenknödel raus.