Dienstag, 8. September 2015

From trash to treasure

Ich liebe alte Dinge. Und ich freue mich diesen Dingen ein neues Leben zu schenken. Dieses mal haben wir ein altes Fenster vorm Verfall gerettet. Nachdem es ein halbes Jahr lang auf seine Wiederbelebung wartete, ist es nun soweit: Der Rahmen wurde mit dem Heißluftgerät von der Farbe befreit, anschließend mit Schleifpapier bearbeitet und zum Abschluss habe ich mit dem Dremel den Metallteilen einen attraktiven Usedlook gegeben.

Wenn wir nun im Garten aufwachen, haben wir einen direkten Blick in den blauen Himmel.

Das ist mein Beitrag zum Creadienstag.

Dienstag, 4. August 2015

Sommer, Sonne, Sarihose

In der Ausgabe 2 der Handmade Kultur wurde dazu aufgerufen, eine Sarihose zu nähen. Da habe ich doch spontan mitgemacht. Die Beschaffung des Heftes war allerdings mit etwas Aufwand verbunden, da bereits Ausgabe 3 draußen war und keiner mehr den Vorgänger hatte. Aber im Modulor gabs sie noch und so nähte ich fleißig meine erste Hose.
Ja, zugegeben ich stellte mich dabei etwas an aber sie ist fertig und ich bin mächtig stolz. Ich musste die Größe M etwas im Nachgang verkleinern weil sie mir zu weit weit war. So wie sie jetzt ist, ist sie super. Es wird definitiv nicht die letzte gewesen sein.


Damit mache ich auch wieder beim Creadienstag mit.

Dienstag, 28. Juli 2015

Vorm Verfall gerettet

Als wir im Winter wieder durch ein Urbex-Objekt schlichen, fielen mir alte Industrielampenschirme auf.
Es war quasi Liebe auf den ersten Blick und so fanden 3 Stück den Weg in ein neues Leben. Und nun erstrahlen sie in neuen Glanz. Und mit ihnen strahlen die kleinen Steingartenpflanzen um die Wette. Das Gute an denen ist nämlich, sie brauchen nicht viel Platz für die Wurzeln und auch wenig Wasser.
 
 
Mit diesem neuen Designobjekt mache ich wieder beim Creadienstag mit.

Dienstag, 14. Juli 2015

Neuer Stoff, neue Tasche und viel Sommer

Huch, plötzlich waren schon wieder 2 Monate rum und hier hat sich nichts getan. Das stimmt so nicht. Es sind zahlreiche Projekte in Arbeit, die zu gegebener Zeit auch ihren Weg ins Internet finden werden. Versprochen! :)
Nun aber einen schnellen Post zu meiner neusten Kreation, die mich gedanklich die letzte Woche dann das ganze Wochenende und den ganzen Montag beschäftigt hat. Diese sommerlich, maritim anmutende Tasche: 
Nun im Detail: Die Tasche besteht aus dem IKEA-Stoff BLÅVINGE und einem aus Juteschnur gehäkeltem Boden. Dafür habe ich nach mehreren Durchläufen entschieden, zunächst ein Rechteck und dann den Rand ringsherum zu machen. Dieses Video erklärt gut in Bildern, was ich mit Worten nur schwer schaffe.
Nachdem das Innenleben fertig war, bekam der Reißverschluss eine Blende und alles wurde zusammengefügt. Reißverschluss einnähen wird oft als das große Problem gesehen. Mit dieser Anleitung fand ich das kinderleicht. Sonst kann ich nichts weiter dazu sagen, außer dass ich sehr stolz bin und das Ergebnis richtig gut finde.
Es ist auch eine Premiere, denn ich mache das erste Mal beim Creadienstag mit.
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Samstag, 9. Mai 2015

Bärlauch-Buttermilch-Brot

Es ist Frühling und kaum ein Kraut steht mehr für den Start in die frische Frühlings-Kräuterküche als der Bärlauch. Man erzählt sich, dass die Bären nach ihrer Winterruhe zuerst den würzigen Bärlauch essen, um nach dem langen Schlaf einen ordentlichen Vitamin- und Nährstoffschub zu bekommen. Dies soll auch der Grund dafür sein, dass der Bärlauch "Bärlauch" heisst. Quelle Die geschmacklich an Knoblauch erinnernden grünen Blätter sprießen jetzt in vielen Wäldern und Gärten und bieten unzählige Möglichkeiten der Verarbeitung. In Berlin wächst sogar eine eigene Unterart: den Berliner Bärlauch oder auch Wunderlauch (Link). Dieser bildet aktuell im Treptower Park einen grünen duftenden Teppich. Der geht geschmacklich eher in die Zwiebellauch- als in die typische Bärlauch-Richtung.
Heute möchte ich mich aber den echten Bärlauch widmen. Nachdem ich eine den Großteil wieder zu Pesto verarbeitet habe, kam mir ein Bortrezept für den zu verarbeitenden Rest genau richtig. Dieses habe ich aus einen kleinen Bärlauch-Rezeptheft vom Bärlauchbauer.
Zutaten:
  • 500 g Weizenmehl
  • 500 g Roggenmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 gestrichener Esslöffel (Kräuter)Salz
  • 250 ml Buttermilch
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 EL Walnusskerne
  • 10 EL Sonnenblumenkerne
  • reichlich Bärlauch (frisch oder getrocknet)
Alle Zutaten miteinander vermengen. Dann muss der Teig 20 Minuten gehen. Am besten macht er das an einem warmen Ort. Danach muss der Teg noch einmal kräftig geknetet werden damit die Zutaten sich auch richtig miteinander verbinden und das Brot dann später auch locker wird. Anschließend kommt der Teig in eine Form und wird oben eingeschnitten und in den kalten (!) Ofen gestellt. Gebacken wird es zunächst 30 Minuten bei 90 °C und dann weitere 60 Minuten bei 190 °C.


Das Brot war echt lecker und der Bärlauch war recht dezent. Beim nächsten Mal würde ich sogar noch mehr Kräuter dazu geben. Sehr lecker, sehr locker und eine Wiederholung wert.
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Donnerstag, 30. April 2015

Plant for the planet

Haus bauen, Kinder kriegen und Baum pflanzen sind die Dinge, die man im Leben dem Klischee nach gemacht haben muss. Nun ja, mir reichen zunächst eine kleine Wohnung und 5 Fellnasen. Aber einen Baum pflanzen finde ich wichtig! Ein Glück muss man dafür heutzutage nich einmal mehr vor die Tür gehen. Im neuen trnd-Projekt konnte man virtuell bei Plant-for-the-Planet einen von unzähligen sehr außergewöhnlichen Bäumen pflanzen. Das Team von Plant for the Planet macht dann aus virtuell reell indem sie einen abgeholzten Regenwald in Mexiko wieder aufforsten und pflegen. Das ist doch eine super Sache. Ja, nach unzähligen Spendenskandalen in der Vergangenheit ist man schon etwas skeptisch und auch ich hoffe, dass die angestrebten 14 Mrd. Bäume tatsächlich den Weg durch das Internet ins ferne Mexiko finden. Aber der Wille zählt und ich kann sagen, dass ich einen Moosbaum mit riesiger Tomate gepflanzt habe. :)

Montag, 13. April 2015

Schierke - Das St. Moritz des Nordens

"Ein besonderes Ergebnis geomorphologischer Entwicklungen bei der Entstehung des Harzes ist die Klippenarchitektur zwischen Brocken und Schierke. Vulkanisches Arbeiten, Erosion und Wollsackverwitterungen formten aus dem üppigen Granit große Steine und legten sie so geordnet schön aufeinander, dass man mystisches Auftragswerk vermuten könnte." Quelle
Mit diesen Gedanken im Hinterkopf ging es am Wochenende in die kleine Stadt im Harz. Damit untertreibe ich natürlich ein wenig, denn Schierke war in der Vergangeneit alles andere als klein. Seit dem Anschluss an die Brockenbahn was im Jahr 1898 erfolgte, ströhmten unzählige Touristen in den Ort am Brocken. Besucht man Schierke heute, erinnern an diese glorreichen Zeiten vor allem die vielen sehr schönen Villen.
Quelle: google maps

Groupon sei Dank waren wir im Hotel Brockenblick untergebracht. Freitag reisten wir bei bestem Frühlingswetter an. Das Hotel liegt ruhig am Waldesrand. Das Zimmer war eine sehr schöne Ferienwohnung.
Den restlichen Tag nutzen wir um einen kleinen Spaziergang durch den Ort zu machen. Die Touristeninfo erreichten wir noch kur vor Toreschluss und holten uns die letzten Infos für unsere geplante Brockenbesteigung am nächsten Tag. Weil es noch früh am Abend war wanderten wir noch nach Elend.
 
 
Samstag startete mit einem guten Frühstück in den Tag. Die Auswahl war gut und das Buffet wurde auch stetig wieder aufgefüllt.
Frisch gestärkt begaben wir uns auf unsere Brockenbesteigung. Da für Nachmittag Regen angesagt war, wollten wir in jedem Fall noch im Sonnenschein den Gipfel erreichen. Die Wanderung sollte nur 2 Stunden dauern. Da der Weg größtenteils aber noch mit einer dicken Schnee-Eis-Schicht bedeckt war, dauerte es etwas länger.
Der anfänglich menschenleere Eckerlochstieg füllte sich, je näher wir dem Gipfel kamen. Am Ende hatte nahmen die Wanderer pilgerstomartige Züge an. Die Stille auf dem Wanderweg war so ungewohnt, dass ich hinter dem zarten Rauschen eines Baches eine Straße vermutete und dann ganz erstaunt war, dass es nur Naturlärm ist, der uns begleitet. Oben angekommen, war es windig und viele Menschen genossen die Aussicht und den Sonnenschein.
Wir hatten uns extra für diese Wanderung die dicken Jacke eingepackt, was etwas paradox anmutete bei 20°C Temperatur in Berlin. Aber hier oben erwies sie sich endlich als sehr nützlich. Nach vielen Fotos und einer kurzen Aufwärmphase hieß es Abstieg. Auf der Straße entlang ging es Richtung Tal. Ich hatte eingangs die alten Villen erwähnt. Um den vielen Besuchern eine Unterkunft zu bieten, gab es schon damals große Hotels im Ort. Davon haben aber nicht alle die Wendezeit überstanden und sind heute nur noch Ruine.
In unserem Hotel angekommen wollten wir den Abend im Restaurant ausklingen lassen. Mit dieser Absicht überraschten wir das Personal, welches es sich gerade an der Theke bequem gemacht hat, etwas. Das Essen war dann aber ok. :)

Sonntag besuchten wir noch das zweite leer stehende Hotel im Ort. und Anschließend ging es zurück nach Hause.
 
 

Fazit:
Das Hotel ist sehr schön und der Ort bietet viele Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Durch die gute ausgebauten Wanderwege ist die Region nicht nur für den Wintersport attraktiv sondern auch in der schneefreien Zeit eine Reise wert.
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